Home Service Die Geschichte der Hörsysteme

Geschichte der Hörsysteme

Geschichte der Hörsysteme

 



Hörrohre — frühe Hilfsmittel für Schwerhörige

Mit Hörrohren versucht der Mensch, Schwerhörigkeit auszugleichen. Für diese ersten Hörhilfen verwendet er ausgehöhlte Hörner, beispielsweise von Kühen oder Hammeln.

Erst viel später werden diese Hörrohre verfeinert. Dazu werden die spezifischen akustischen Eigenschaften unterschiedlicher Materialien wie Silber, Muschel, Horn und schließlich Kunststoff näher untersucht.

Im 18. und 19. Jahrhundert sind Hörrohre sehr verbreitet. Diese bestehen aus dünnem Blech oder Messing und sind üblicherweise mit Hartgummi überzogen oder schwarz lackiert - um sie weniger deutlich von der damals vorwiegend dunklen Kleidung abzuheben.



Siemens stellt das weltweit erste Hinter-dem-Ohr Gerät vor:
Wie der Name sagt, werden HdO-Geräte hinter der Ohrmuschel getragen. Besonders bei Frauen kommen sie vom Start weg gut an.

Bei Hörgeräten, die am Kopf getragen werden, sind alle Bauteile in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht. Über einen Schlauch, der mit einem Ohrpassstück verschlossen ist, gelangt der wiedergegebene Schall von der Hörerkapsel in den Gehörgang.

Da die Mikrofonöffnung der ersten HdO-Geräte hinter der Ohrmuschel liegt, unterscheidet sich die Richtungsselektivität von der des menschlichen Ohrs. Anders beim Auriculette 341, der Weltneuheit von Siemens aus dem Jahr 1961: Für eine verbesserte Richtwirkung ist hier die Schalleintrittsöffnung des Mikrofons vor der Ohrmuschel platziert.





Siemens entdeckt neue Technologie für die Tinnitus-Therapie

Das TCI (Tinnitus Control Instrument) vereinigt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Tinnitus mit modernster Hörgerätetechnologie.

Im Rahmen einer klinischen Studie der Tinnitus-Forschungsgruppe Bad Meinberg erfüllt TCI die hohen Erwartungen: Für 90% der Patienten, die unter schwerem Tinnitus leiden, bringt TCI eine spürbare Erleichterung. TCI ist kombinierbar mit digitalen Hörsystemen und ermöglicht schwerhörigen Tinnitus-Patienten so erstmals den Zugang zu modernster digitaler Hörgerätetechnologie. Dabei können Schwerhörige ihr Hörsystem auch dann weiter verwenden, wenn sie nicht mehr unter Tinnitus leiden.

 

 

 

Digitale Geräte

Der Einstieg in das Digitalzeitalter war ein großer Sprung nach vorne in der Hörakustik. Noch nie gab es so kleine und leistungsfähige Systeme wie die unserer derzeitigen Hörgeräte. Diese Geräte können Sie bei einem Besuch in der Kaflerstraße gerne ausprobieren.